Bargeld
Wie hat es die schwedische Pop-Gruppe ABBA so treffend im Songtext ihres Welthits besungen? "Money, Money, Money, must be funny, ...". Man kann sich über die Bedeutung von Geld streiten, aber schaden tut es meistens nicht.
Insofern kann man gewiss sein, dass man nichts falsch macht, wenn man Geld verschenkt. Allerdings sollte man hierbei einiges beachten, damit das Geldgeschenk nicht als lieblos empfunden wird (nach dem Motto: "da hat sich
einer erst gar keine Gedanken über ein passendes Geschenk gemacht und einfach nur die Geldbörse gezückt und ein paar Scheine auf den Tisch gelegt").
Es gibt jedoch auch zahlreiche Anlässe, wo die zu beschenkende Person selbst den Wunsch zu einem Geldgeschenk geäußert hat. Dies kann etwa der Fall sein, wenn sie sich selbst ein Geschenk aussuchen möchte oder aber eine
größere finanzielle Anschaffung plant (z.B. Führerscheinprüfung, Auto, Urlaubsreise, etc.), zu der das Geldgeschenk einen Anteil bilden soll, da die eigentliche Anschaffung für einen allein viel zu teuer ist. Hier sollte man den
Wunsch dann auch durchaus respektieren und nicht einfach irgend etwas Anderes aussuchen, nur damit man etwas zum Auspacken hat. Wenn das Geschenk dann nicht passend ist, fällt die Freude hierüber auch entsprechend aus.
Für Geldgeschenke gibt es viele verschiedene Möglichkeiten des Schenkens, die u.a. auch stark vom jeweiligen Betrag abhängen. So lassen sich etwa kleinere Geldbeträge noch gut in Münzen verschenken, die man z.B. in
einem kleinen Lederbeutel als "Sack voller Geld" überreichen kann. Aber es gibt noch eine ganze Reihe von weiteren originellen Ideen für Geldgeschenke (egal ob Münzen oder Scheine), die Sie u.a. in den nachfolgenden Ratgebern finden und die sich oft
ohne großen Aufwand realisieren lassen.
Bei größeren Beträgen, die meist zu besonderen Anlässen, wie etwa zur Hochzeit, zum Abitur, zur Kommunion oder Konfirmation verschenkt werden, wird man hingegen auf entsprechende Geldscheine zurückgreifen. Auch hierfür gibt es
zahlreiche Ideen für eine lustige Gestaltung des Geschenks. Nur eines sollten Sie hierbei niemals tun: Geldscheine zusammen mit einer Glückwunschkarte im Briefkuvert mit der Post verschicken. Die Gefahr ist hierbei zu groß, dass
der Brief nicht beim Empfänger ankommt. Wenn Sie persönlich nicht die Möglichkeit haben, den Briefumschlag zu überreichen, so sollten Sie auf andere Personen Ihres Vertrauens zurückgreifen, die dies für Sie tun oder
aber Sie nutzen die Möglichkeit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und überweisen den Betrag, sofern ein entsprechendes Konto vorhanden ist. Wenn es sich bei der beschenkten Person bereits um ein älteres (z.T. schon ab 12 Jahren) oder aber volljähriges Kind handelt,
so könnte hierfür aber auch gleich ein eigenes Girokonto eingerichtet werden.
Kostenlose Girokonten
sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Zusätzlich locken die Anbieter mit guten Zinsen oder Zusatzangeboten wie einer kostenlosen Kreditkarte.
Manchmal wird hierfür sogar extra ein entsprechendes Konto erst eröffnet oder aber ein Sparvertrag abgeschlossen, um hierauf das Geld aus den Geschenken für die Person zu sammeln und langfristig anzulegen. Oft entschließen sich z.B.
die Taufparten oder die Großeltern für Kinder einen langfristigen Sparvertrag abzuschließen, um später dann mit dem über die Laufzeit angesparten Geldbetrag dem erwachsenen Kind die Anschaffung eines Autos oder aber die Finanzierung seiner Ausbildung
ermöglichen zu können. Diesbezüglich sollten Sie sich dann immer mit den Erziehungsberechtigten wegen einer geeigneten Geldanlage absprechen.
Diese könnte z.B. auch in der Anlage in Wertpapieren, d.h. Aktien bestehen. Hierzu muss nur ein auf den Namen der zu beschenkenden Person lautendes Depot bei einer Bank vorhanden sein. Allerdings sollten Sie sich auch hierbei zunächst
genau über die Risiken dieser Anlageform informieren. Gerade bei langfristigen Anlagen bieten Aktien oft die größten Renditen, sie unterliegen aber im Gegenzug auch starken Kursschwankungen, die kurzfristig auftreten können und
dann u.U. bereits erzielte Kursgewinne wieder aufzehren können. Hier ist es wichtig, das Sparziel, die Anlagedauer sowie die Risikobereitschaft genau zu kennen.
Eine andere Form der langfristigen
Geldanlage
stellen die so genannten Edelmetalle, wie Gold oder Silber dar, die gerade in Krisenzeiten gerne als Alternative gewählt werden. Auch hier weist der Kurs allerdings
entsprechende Schwankungen auf. Ein kleiner Gold- oder Silberbarren, der z.B. zur Geburt geschenkt wird, kann sich jedoch bei seinem späteren Verkauf z.B. zur Volljährigkeit als äußerst lukrative Geldanlage erweisen.
Dies hängt natürlich immer von der jeweiligen Weltwirtschaftslage ab, für die keine langfristigen Prognosen und daher auch keine Gewähr für die Rendite abgegeben werden kann.
Statt Gold- oder Silberbarren kann man jedoch auch ein Geschenk in Form von Gold- oder Silbermünzen machen. Hier gibt es sogar sehr begehrte Sammlerstücke, die neben dem eigentlichen Wert des Edelmetalls noch durch
den eigentlichen Sammlerwert von Bedeutung sein könnten. Auch hierfür gilt jedoch der Rat, dass eine Anlage nicht ohne entsprechende Beratung oder Erfahrung erfolgen sollte. Hinzu kommt noch das Problem, dass die
Edelmetalle (egal ob als Barren, Schmuck oder Münzen) auch sicher verwahrt werden sollten.
Ein Geldgeschenk kann jedoch auch auf einen besonderen Anlass abgestimmt sein. Wenn die zu beschenkende Person z.B. eine Auslandsreise plant, so kann ein Geschenk z.B. zur Unterstützung der Reisekasse dienen. Geht es gar in
Länder außerhalb der europäischen Währungsunion, so können die hierfür benötigten Devisen (z.B. US-Dollar) verschenkt werden, die man sich allerdings zuvor rechtzeitig bei seiner Hausbank besorgen sollte, weil nicht jede
Filiale mehr solche Devisen vorrätig hat!
Wenn Sie nun also auf der Suche nach originellen Ideen für ein Geldgeschenk sein sollten, so helfen Ihnen vielleicht die folgenden Ratgeber mit ihren zahlreichen Tipps weiter:
Informationsquelle (im Internet) zu Geldanlagen:
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Süddeutsche Zeitung®
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Hinweis: Alle obigen Angaben sind ohne Gewähr, da sie sich laufend verändern können. Bitte erkundigen Sie sich daher über die aktuellen Konditionen immer zunächst direkt beim Anbieter. Für Abweichungen wird keine Haftung übernommen!


































